Die Kinder-Rheumastiftung
Rheuma hat für die betroffenen Kinder und ihre Familien weitreichende Konsequenzen. Die Krankheit bestimmt den Tagesablauf und die Lebensplanung. Sie bedeutet eine hohe psychische Belastung für die gesamte Familie. Hinzu kommt oftmals das Unverständnis der Umwelt: „Rheuma, das haben doch nur alte Leute", ist eine typische Bemerkung, die die Betroffenen immer wieder zu hören bekommen.
Die weit verbreitete Unkenntnis über „Kinderrheuma" erschwert auch die frühzeitige Diagnose und spezialisierte Behandlung. Doch je früher die Krankheit erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen: Bei den meisten Kindern kann die Erkrankung bei konsequenter Therapie innerhalb von 5-10 Jahren zur Ruhe gebracht werden. Allerdings kann der Krankheitsverlauf über Jahre gehen und während dieser Zeit zu bleibenden Schäden an Gelenken, Augen oder auch inneren Organen führen.
Um die Situation der rheumakranken Kinder zu verbessern, wurde die Kinder-Rheumastiftung im Jahr 2000 vom den
Rummelsberger Anstalten der Inneren Mission e.V. ins Leben gerufen.
Die Kinder-Rheumastiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des Bürgerlichen Rechts, das heißt, sie ist unabhängig und rechtlich selbständig. Die Organisationsform "Stiftung" gewährleistet, dass die in der Satzung definierten Ziele verwirklicht werden und dieses Engagement dauerhaft gesichert ist.
Die Kinder-Rheumastiftung arbeitet bundesweit, in Kooperation mit vielen verschiedenen Partnern zusammen.






