Rheuma wird oft als Volkskrankheit bezeichnet oder als "Zipperlein" verharmlost. Dabei ist Rheuma eine schwerwiegende Krankheit - und das gilt insbesondere für Kinder, die sich noch mitten in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung befinden.

 

Dass es so etwas wie "Kinderrheuma" gibt, ist in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt.

 

Rheuma ist ein Oberbegriff für chronisch-entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates. Im engeren Sinne versteht man darunter die chronische Polyarthritis, die häufigste der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

 

Bei "Kinderrheuma" handelt es sich jedoch nicht um dieselben Erkrankungen wie bei Erwachsenen. Nicht nur die Krankheitsbilder unterscheiden sich, sondern auch die Diagnose, der Krankheitsverlauf und die Therapiemöglichkeiten.