Dass auch Kinder und Jugendliche an entzündlichem Rheuma erkranken können ist nach wie vor eine verblüffende Tatsache für viele Menschen und auch in Fachkreisen oft ein wenig beachtetes Thema.

 

Rheumatische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen früh zu erkennen ist oft noch schwieriger als bei Erwachsenen. Je jünger die Kinder sind, desto weniger klagen sie über Schmerzen. Ein geschwollenes Knie zum Beispiel kann so als Folge eines Sturzes fehlgedeutet werden. Das Kind lernt außerdem schnell Bewegungsabläufe zu verändern, um dem Schmerz zu entgehen (Schonhaltung).

 

Je früher jedoch die Diagnose gestellt wird, desto größer ist die Chance, die Krankheit zur Ruhe zu bringen, und desto geringer ist die Gefahr bleibender Schäden.

 

Mit der Diagnose „Kinderrheuma" beginnt für Kinder und Jugendliche ein Leben mit vielen Einschränkungen und Zwängen. Oft sind normale Aktivitäten wie Rennen und Herumtoben nicht mehr möglich. Durch Unkenntnis erleben die Kinder nicht selten Unverständnis oder Ablehnung durch Freunde, Mitschüler oder Lehrer. Auch Eltern und Geschwister leiden unter der Krankheit und unter den Konsequenzen für das Familienleben.

 

Gezielte und breit angelegte Aufklärung hilft, eine schnelle und fachkundige Therapie zu ermöglichen, Missverständnisse und Vorurteile abzubauen, den Betroffenen den Alltag zu erleichtern und dadurch die Chancen auf ein „normales" Leben zu erhöhen.

 

Wir informieren daher die Öffentlichkeit mit Informationsschriften, mit werbewirksamen Events sowie mit öffentlichkeitswirksamen Auftritten unserer Schirmherrin Rosi Mittermaier, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen und dazu beizutragen, dass sie früher erkannt und gezielter behandelt werden kann.



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