Weil die Ursache der juvenilen idiopathischen Arthritis bislang nicht aufgeklärt werden konnte, verfügt man bislang auch nicht über eine ursächliche Behandlung. Jedoch können mit Hilfe eines ganzheitlichen und interdisziplinären Therapieansatzes die meisten Kinder und Jugendlichen erfolgreich behandelt werden.
„Ganzheitlich" heißt, dass nicht nur „ein Gelenk" behandelt wird, sondern der ganze Mensch mit all seinen Äußerungen und Gewohnheiten, Leib und Seele, dass nicht nur Medikamente gegeben werden oder z.B. die Kniegelenksfunktion krankengymnastisch verbessert wird, sondern auch auf seine Essgewohnheiten geachtet wird sowie auf vorhersehbare Probleme in der Schule oder auch in der Familie.
„Interdisziplinär" bedeutet, dass viele verschiedene Berufsgruppen an der Behandlung beteiligt sind, insbesondere Ärzte, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Psychologen, Krankenschwestern, Sozialpädagogen, aber auch gut informierte und interessierte Lehrer oder z.B. Reit-, Musik- oder Tanztherapeuten.
Wir fördern Projekte zur Beurteilung und Verbesserung therapeutischer Konzepte und unterstützen Maßnahmen, die neue Behandlungsmethoden von "Kinderrheuma" zum Ziel haben.
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